Motorradtour ( Adria) 2009 durch 9 Länder
29.05.09 (70km) ein
Um 19:30 fahre ich nach Hildesheim ein bisschen früher denn bei Hannover soll es ein 5km Stau geben aber wie ich dort an kam war er schon aufgelöst. So bin ich um 21:00 Uhr an der Verladestation der DB in Hildesheim angekommen.
Ich bin wieder angespannt wenn es um das Verladen des Motorrades geht. Die Kopfhöhe ist so gering, wenn man mit einer Reisenduro auf dem DB Wagen fährt. Beim Verladen stoße ich mit dem Helm gegen die Decke so dass ich bald das Gleichgewicht verliere. Aber noch mal gutgegangen. Mit 10 min Verspätung fährt der Zug um 0:10Uhr in Hildesheim ein. Mit dem beziehen des Abteils hat auch alles gut geklappt. Dann gute Nacht.

Verladebahnhof Hildesheim (Datum stimmt nicht)
30.05.09 (282km)
Um 8:00Uhr kommt der Zug in München an. Geschlafen habe ich nichts kaputt bin ich auch. Eine Stunde dauert es noch, bis wir unsere Fahrzeuge von dem Waggon holen dürfen. Anschließend fahre ich auf der A8 bis nach Bernau und weiter bis nach Reit im Winkl wo ich was essen will. Dabei sprechen mich einige Leute an, wo denn meine Reise hingeht sie waren überrascht das ich vorhabe bis nach Griechenland mit dem Motorrad zufahren. Weiter geht es nach Zell am See wo ich mir die Stadt ansehen möchte mächtig viel los hier also weiter nach Hofgastein und dann nach Bad Gastein. In diesen Orten wird wohl noch richtig Geld ausgeben bei so vielen Grand Hotels und dem dazu schönen Wasserfall. 9km weiter wird meine Vara auf dem Autozug verladen, es soll durch die Hohen Tauern gehen das kostet mir 15€ das muss man mitgemacht haben. Ich werde langsam müde ich suche mir einen Campingplatz in Möllbrücke für 9€ die Nacht schöner Platz mit sauberen Sanitäranlagen.

31.05,09 (380km)
Die Nacht war kalt bis auf 3'C viel das Thermometer und ich hatte nur den Sommerschlafsack mit da könnt ihr euch denken wie ich gefroren habe. Am Morgen musste ich das Zelt nass einpacken das kommt auch noch dazu. Was bin ich froh, das ich die Winterbekleidung mit genommen habe und das im Juni.
Um 9.00Uhr ging es auch schon wieder los die Wolken hingen tief an den Bergen fest so das sie sich ausregnen konnten. Bei Villach ging ich auf die Autobahn und fuhr bis zum Karawanken Tunnel wo ich für 6,50€ weiter fahren durfte. Nach den 8km langen Tunneln begann Slowenien und die wollen auch noch Geld.
Die erste Tankstelle nach dem Tunnel könnt ihr die Vignette kaufen. Für Motorrad 17€ und für PKW 36€ für ein halbes Jahr. Nicht gerade billig aber sie wollen es noch ändern eine 10 Tages Vignette einführen. Ich nutze die Maut aus und fahre bis nach Koper Autobahn und dann weiter bis Kroatien. An der Grenze zu Kroatien habe ich mich mit Kuna eingedeckt ist ein Bankautomat da (1€= 7,30Kn). Ich komme an die Städte Umag und Porec vorbei, die ich mir anschaue und fahre dann bis nach Medulin um dort mein Nachlager aufstellen.


Die Altstadt von Umag
01.06.09 (250km)
Um 10Uhr ging es los zurück nach Pula und dann weiter an der Küste entlang bis nach Rijeka. Mitte der Strecke Bauarbeiten ohne Ende ich beschloss, auf halben Wege die Fähre nach Cres zu nehmen das klappte ja noch, aber von Cres nach Krk musste ich fast 1 Std warten die Fähre abfuhr. Die vorige Fähre fuhr mir vor der Nase weg. Mittlerweile ist es schon spät Nachmittag auf Krk angekommen wollte ich noch die Fähre auf die Insel Rab nehmen aber eine Dame am Kiosk sagte mir, das diese Fähre Baska-Rab schon seit 2Jahre nicht mehr fährt. Klasse also runter von Krk bis nach Rijeka und dann weiter an der Küste entlang bis zu einem Campingplatz. Mittlerweile ist es schon 18:30Uhr.Jetzt ist Schluss.

Es ist viel los die Fähre nach nach Cres
02.06.09 (300km)
Heute ist der erste Tag wo morgens die Sonne scheint und richtig warm ist. Ich packe meine Sachen und um 9:00Uhr fahre in Richtung Zadar. Hinter dem Ort Senj wurde der rechte Fahrstreifen mit eine Schranke dicht gemacht ein Durchfahrtverbots Schild war aufgestellt unteranderen Motorrad, LKW und Wohnmobile, Ich nahm diesen Hinweis nicht ernst und fuhr um die Schranke herum, und es ging weiter in die Bergen. Langsam merkte ich warum sie die Schranke aufgestellt haben. Es kamen extreme Fallwinde von den Bergen, die kein vernünftiges fahren mehr zuließ. Ich fuhr bis zur Fahrbahnmitte mit ca. 40km/h extremer Schräglage so dass ich rechts vom Abgrund weg musste. Ich bekam langsam Angst und beschloss, die Küstenstraße zu verlassen und über die Autobahn nach Zadar zu fahren. Aber weit gefehlt anstatt Wind regnete es wie aus Eimern und die Temperatur fiel bis auf 9`C ab. Erst kurz vor Zadar hörte der Regen auf, und ich konnte mir noch die Altstadt anschauen konnte. Für heute ist es erst mal wieder genug in Biograd beziehe ich auf einem schönen Campingplatz mein Nachtlager und um meine Sachen zu trocknen.

Die Landschaft bei Zadar
03.06.09 (220km)
Der heutige Tag beginnt mit Sonne erscheint ein toller Tag zu werden. Um 9.30Uhr fahre ich vom Campingplatz los, ich bleibe heute immer an der Adria es geht in Richtung Sibenik auf dieser Teilstrecke ergeben sich viele Fotostopps wo ich natürlich anhalte. Ich fahre an Sibenik vorbei bis nach Trogir dort esse ich zu Mittag in der Altstadt. Weiter geht es an Split vorbei bis nach Omis kleine Pause und das nächste Ziel ist die Makarska Riviera hier schaue ich mir die Altstadt an. In Podgora finde ich für diese Nacht einen Platz kein Top Platz aber für mich reicht es.

Die Alstadt von Trogir
04.06.09 (260km)
Heute will ich nach Bosnien Herzegowina denn auf meinen Tagesplan steht die Besichtigung von Mostar. Ich habe noch ca.40km bis zur Grenze die Kroaten winken mich einfach durch aber der Grenzposten von Bosnien H. hielt mich an um meinen Pass und meine grüne Versicherungskarte vorzuzeigen. Alles wurde schnell erledigt und weiter ging es auf gutausgebauter Straße in das 40km entfernte Mostar. Ich habe mir die Stadt nicht so groß vorgestellt. Ich parke mitten im Zentrum und ging in die Altstadt die vom Zentrum ausgeschildert ist. Kleine Gassen umsäumen das Wahrzeichen von Mostar die Brücke Stari Most die 1993 im Bosnienkrieg zerstört und wieder 2004 wieder eröffnet wurde. Um die Brücke herum haben sich viele Restaurants und Souvenirläden angesiedelt. Es lohnt sich diese Stadt einen Besuch abzustatten. Anschließend begab ich mich auf dem Rückweg nach Kroatien ich wollte morgen mir Dubrovnik anschauen. Darüber morgen mehr.

Das Wahrzeichen von Mostar (Stari Most)
05.06.09 (200km)
Heute werde ich meine letzten Kroatischen Kuna im Lebensmitteladen und an der Tankstelle ausgeben denn ich werde Kroatien verlassen und fahre nach Montenegro. Aber zuerst besuche ich die Perle der Adria Dubrovnik. Selbst mit dem Motorrad ist hier kaum ein Parkplatz zu bekommen. Ich schlendere durch die Gassen der Altstadt die nach dem Krieg wieder voll ständig restauriert wurde Die Hitze die sich zwischen den Häusern staut, treibt mich aus der Stadt raus. Noch ein kleines Geschenk für meine Enkeltochter und schon sitze ich wieder auf dem Motorrad in Richtung Montenegro ganze 40km habe ich noch. Umso dichter ich an die Grenze komme, werden die Touristenströme weniger. An der Grenzstation ist nicht viel los bei den Kroaten ging die Abfertigung fix. Bei dem Montenegriner dauerte es schon ein bisschen länger. Pass Grüne Versicherungskarte und Fahrzeugschein dann ist alles ok. Hier in Montenegro ist die Währung Euro warum, weiß ich nicht ist auch egal die Straßen sind ok, wenn nicht soviel Verkehr ist um das vorwärts kommen zu verhindern. Die Landschaft ähnelt wie in Kroatien auch hier gibt es schöne Küstenstraßen mit viel Ausblick um zu Fotografieren. Um 15:00Uhr komme ich in Ulcinj an ich werde mehrmals angehalten um bei den Leuten zu Übernachten aber ich schlage es immer wieder aus, weil ich auf ein Campingplatz fahren möchte. Außerhalb von Ulcinj folge ich ein Schild Auto Camp und lande mitten in Pampa. Da ist ein Wohnmobil ein Stromkasten und ein Wasserschlauch das ist alles. Nach einem kurzen Gespräch mit Wohnmobilbesitzer, der schon 2 Wochen hier alleine ist, lasse ich mich für die kommende Nacht hier nieder. Schön ruhig nur das rauschen des Meeres hört man. (Hier ist schwarzer Sandstrand)

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