06.06.09 (300km)
Mir ist heute nicht ganz wohl, ich will nach Albanien einreisen. Von Ulcinj gibt es eine direkte Straße zum Grenzübergang bei Muriqan(Shkoder) man braucht nicht ganz zurück bis Bar. An der Grenzstation ist auch nicht viel los der Grenzbeamte winkte mich raus ich sollte zuerst mit meinen Papieren zum linken Grenzbeamten gehen der stellten mir ein Blattpapier aus mit Einreisedatum dieses Papier muss ich wieder bei der Ausreise mit dem Pass vorlegen denn danach wird die Straßengebühr berechnet. Danach muss man gegenüber zur Polizei. Man bekommt noch ein Stempel in den Pass, und das war es schon. Also ging es los auf Albanischen Straßen ich sage es gleich vorweg die Hauptverkehrs Straßen sind in einem sehr guten Zustand. Ich erreiche die Stadt Shkoder die Hölle keine Beschilderung 2 mal gefragt nach Tirana 2 mal den Weg verkehrt gezeigt da hat man schon keine Lust mehr. Zum 3mal fragte ich den Polizisten der auf der Kreuzung stand und versuchte den Verkehr zu regeln der gab mir die richtige Antwort. Wie soll es erst in Tirana werden das mindestens 3mal so groß ist. Die Fahrt nach Tirana ging zügig voran abgesehen von den wilden Überholmanöver war schon alles ok. Das fahren in Tirana möchte ich hier nicht Erläutern mit Worten nicht zu beschreiben ich kam heile heraus. Zum Allgemeinen des Landes es ist arm an den Hauptstraßen ein Schrottplatz nach dem anderen Autowaschanlage eine nach dem anderen Tankstellen eine nach der anderen. Und wenn das nicht kommt arbeiten die Menschen mit der Hacke auf den Feldern. Und weiter geht es ich umfahre Elbasan auch hier Ruinen alter Fabrikanlagen nach 50km kommt die Grenze zu Makedonien. 2€ Straßengebühr musste ich zahlen und die Ausreisen ging problemlos von statten. Mein Nachlager beziehe ich im ersten Ort in Makedonien am Ohridsee für 8 € die Nacht.

Albanien Tirana
07.06.09 (400km)
Der Platz auf dem ich war, ist nur belegt mit Holländer die heute eine gemeinsame Busfahrt unternehmen. Nun war ich ganz alleine mit 2 Streunenden Hunden auf dem Platz.
Ich starte um 9:00Uhr in Richtung Ohrid und dann weiter nach Bitola es ist nicht einfach die Beschilderung lässt zu wünschen übrig viel ist in Kyrillische Schrift geschrieben. 15km nach Bitola komme ich an die Griechische Grenze alles lief reibungslos auf Makedonischer wie auf Griechischer Seite. EU du hast mich wieder. Die Straße nach Kozani war sehr gut ausgebaut. Ab Kozani begann die Autobahn bis nach Igoumenitsa die ich befuhr ich war froh bei 45`C endlich am Ziel zu sein. Ich nahm den ersten Campingplatz südlich von Igoumenitsa. Morgen ist Ruhetag ich will mal die Stadt ansehen und mich mal erkundigen nach einer Fährverbindung nach Ancona die ich in der kommenden Woche antreten will.

Makedoniesche Landschaft und auf dem Weg nach Griechenland
09.06.09(10km)
Nur ein paar Infos zum Platz Kalmi das ist der erste Platz 10km südlich von Igoumenitsa. Der Platz ist Terrassenartig aufgebaut die Sanitäranlagen sind sauber ein Restaurant und einen kleinen Strand hat der Platz. Er liegt an der Hauptstraße darum auch laut. Soeben kam die Chefin und fragte mich, wie lange ich noch bleiben wolle, ich sagte warum, weil morgen die ganzen Plätze hier reserviert sind. Ich finde das eine Frechheit, Leute die schon mehrere Tage hier ausharren einfach wegen einer großen Gruppe den Platz räumen müssen. Diesen Platz werde ich nicht noch einmal besuchen.
Ich wollte wieso heute Abend um 19:00Uhr den Platz verlassen, weil die Fähre die mich nach Ancona bringen soll um 22:30 ausläuft. Ich hatte noch vergessen, heute war ich noch im Ort und wollte meine Makedonische Währung in Euro wechseln lassen, keine Chance die Währung will keiner haben. So und jetzt ?? Spiel Geld für die Enkeltochter. (ca. 17€)

Igoumenitsa warten auf die Fähre nach Ancona
10.06.09(190km) xx
Die Fähre hatte 1Std Verspätung das merkte ich kaum, denn ich unterhielt mich mit einem älteren Paar, er hieß (glaube ich)Siggi aus Baden Wüttenberg sie hatten eine mehrwöchige Tour durch Macedonien, Griechenland gemacht nun sind sie auf dem Weg nach Hause.
Die Überfahrt verlief ruhig dank der See und meinen Reisetabletten. Die Kabine war auch ok. Um 14:30Uhr erreichten wir dann auch den Zielhafen Ancona. Gleich machte ich mich auf dem Weg bei starkem Verkehr in Richtung Norden nach San Marino. Der Zwergstaat liegt auf 740m auf dem Monte Titano. Also ein Staat im Staate mit eigener Polizeieigener Armee ca. 9Mann eigene Nummernschilder an den Autos und eine eigene Prägung der Euromünzen. Und das nur 15km von Rimini entfernt.
Nach der Besichtigung suchte ich mir ca. 10km nördlich von Rimini mir ein Nachtplatz ziemlich laut aber von den Sanitäranlagen ok. Einen Blick wagte ich an den Strand tausende von Liegen haben die Italiener dort aufgebaut (siehe Foto) natürlich muss man die bezahlen mit Handtuch liegen ist hier verboten. Der Teutonengrill von Rimini lässt schön grüßen.

San Marino der kleinste Staat der Welt
11.06.09 (220km)
Ich komme heute erst um 10:00Uhr vom Platz, aber vorher habe ich 18,50€ für eine Nacht bezahlt. Das war bis jetzt der teuerste Platz auf meiner Reise. Kohle auf dem Tisch und los geht es. Mein erstes Ziel heißt Ravenna diesen Ort hätte ich mir auch sparen können weiter geht es in Richtung Venedig aber ich kam wegen zu hohes Verkehrsaufkommen nicht recht voran. Da ich am Montag 15..06.09 um 21:00Uhrin München sein muss um den DB Autozug zubekommen, und ich nicht mehr viel auf meiner Reiseroute anzuschauen habe, beschloss ich in Chioggia das liegt 45km südlich von Venedig einfach den Tag um 15.00Uhr auf einem Campingplatz zu beenden
Der Strand bei Rimini
12.06.09 (250km)
Heute werde ich den schönen Campingplatz wieder verlassen 4,50€ weniger habe ich heute bezahlt als wie bei dem gestrige und der hatte nichts zu bieten. Um 10.00 Uhr verlasse ich den Platz, und fahre nach Venedig vielleicht kann ich ja mit dem Moppet ganz vor Ort fahren um die Lagunen Stadt zu besichtigen. Aber weit gefehlt die Straßenschilder führten mich zu einem Parkplatz wo man mit dem Boot in die Lagunenstadt gebracht wird. Das wollte ich nicht da ich vor Jahren mir die Stadt schon mal angeschaut habe, begab ich mich auf den Weg in Richtung Dolomiten. Ich fuhr in nördlicher Richtung nach Treviso und dann auf die 53. In der Ferne sah man schon die ersten Ausläufer der Dolomiten. Meinen ersten Pass nahm ich gleich unter die Räder und fuhr den Pso.di Rolle der bis auf 1970m hoch war. Ich bin bedacht herangegangen dem entsprechend waren die anderen Motorradfahrer auch schneller. Hauptsache ich komme heile wieder runter. Mir geht es nicht ums rasen sondern ich möchte mir die schöne Landschaft anschauen und schöne Fotos machen. Der erste Campingplatz nach dem Pass war auch schnell gefunden 2km vor Predazzo.

Die ersten Ausläufer der Dolomiten sind schon in Sicht
13.06.09 (180km)
Heute bin ich wieder spät los gekommen habe noch mit einem Mopetkollegen geredet der noch den einen oder anderen Tipp gegeben hat nicht die Dolomitenstraße zufahren, sondern von Canazei nach Caprile der Tipp war klasse keine Busse und Wohnmobile aber teilweise verrückte Motorradfahrer den es nicht schnell genug gehen kann. Aber sonst klasse Landschaft man weiß gar nicht was man zuerst Fotografieren soll. Von Caprice fahre ich denn weiter nach Cortina d`Ampezzo auch eine sehr schöne Strecke. Österreich ist dann auch nicht mehr weit bei Arnbach bin ich wieder auf Österreichischen Boden wo ich gleich mir noch mal eine Vignette für 4,40€ für 10 Tage kaufe. Bei Lienz schlage ich heute Nacht mein Zelt auf.

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14.06.09 (245km)
Die Nacht war nicht so kalt wie die gestrige ich komme so um die 10:00Uhr wieder los. Der Felbertauern steht auf dem Programm nicht so anspruchsvoll wie die Dolomiten aber eine schöne Strecke. Die Straße ist aber Mautpflichtig. In Mittersil biege ich auf die 165 nach Zell am Ziller. Aber vorher kommt der Ort Krimml dort sind die Krimml Wasserfälle tolles Fotomotiv tolle Straße mit schönen Kehren aber auch diese ist Mautpflichtig. Weiter geht es auf die 181 nach Deutschland immer wieder schöne Fotostopps. Der Himmel zieht sich langsam zu ich nehme mir die letzte Nacht ein Zimmer in Krün das liegt 6km von Mittenwald entfernt.
15.06.09 (120km)
Ich hatte einen guten Riecher gehabt die ganze Nacht regnete es erst gegen Morgen wurde es besser. Nach dem guten Frühstück packe ich meine Sachen fahre am Walchsee und am Tegernsee vorbei. Um 14:00Uhr erreiche ich den Verladebahnhof München -Ost. Nach 2 ½ Wochen und 3900km bin ich erstmal froh wieder in München zu sein. Um 20:30Uhr kann ich das Motorrad verladen. Der Zug wartet schon um 22:05 geht es dann nach Hildesheim Ankunft um 5:11 dann noch die letzten 70km bis ich zu Hause bin,

Auf dem Weg nach München
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