Baltikum / Finnland
09.09.08 135km
Um 11:00 fahren wir zum Fährhafen der Weg dorthin ist nicht so gut ausgeschildert ich musste noch einen Taxifahrer nach den Weg fragen. Die schlechte Sicht durch heftigen Regen erschwerte noch das fahren. Dort angekommen buchte ich für 135€ bei der Viking Line. Die Überfahrt ist um 18:00 nach Helsinki gebucht früher ging es leider nicht. Die heutige freie Zeit bis zur Abfahrt nutze ich um in die Altstadt von Tallinn zu gehen. Vom Fährhafen sind es ca.10min zu Fuß.
Pünktlich um 18:00 legt die Fähre ab. Die See ist sehr unruhig, das merke ich an meinen Magen. Nach 2 1/2 Std erreichen wir Helsinki leider ist es schon dunkel so das ich keine Bilder von der Stadt machen kann vielleicht das nächste mal. Wir halten uns nach der E75 nach Lahti super ausgeschildert auch nachts keine Probleme. Wir fahren noch bis in das 100km entfernte Lahti wo wir uns in einer Wohnsiedlung für die Nacht ein Plätzchen suchen.

Die Altstadt von Talinn
10.09.08 358km
Heute fahren wir quer Feld ein das heißt, runter von den Hauptverkehrs Strassen und rauf auf die Nebenstrassen dort erwartete uns Natur pur viele Wälder, Seen und gute Strassen mit wenig Verkehr. Es gibt heute nicht viel schreiben, wir haben einfach den Tag nach dem vielen Regen von gestern nur genossen. In Keitele ein Ort mitten im nirgendwo haben wir ein Campingplatz gefunden um unser Nachtlager direkt am See auf zu schlagen.

Eine Strasse in Südfinnland

11.09.08 411km
Da wir gestern diesen Platz gefunden haben ändern wir unseren Plan, und fahren wieder zurück auf die E75 aber um dort hinzukommen müssen wir 35km unbefestigte Strassen auf uns nehmen die man mit ca.70km/h gut befahren kann. Auf der E75 angekommen geht es in das 200km Oulu am Bottnischen Meerbusen. Dort biegen wir auf die 20 bis nach Pudasjärvi. Diese Nördliche Ecke gehört schon zu Lappland und die ersten Warnhinweise Schilder über Renntiere waren auch schon zu sehen. Die Rentiere lassen nicht lange auf sich warten, sie grasen wie nicht anders erwartet am Fahrbahnrand. In Pudasjärvi biegen wir links ab auf die 78 hier steht auch schon das Schild nach Rovaniemi unser nördlichster Anreisepunkt dieser Tour aber vorher erblicken wir noch ein Campingplatz mal schauen ob er noch auf hat, laut ADAC Buch hat der Platz am 30.08 geschlossen. Wir haben Glück und für 15€ bleiben wir diese Nacht auf dem schönen Platz.

Ein Glockenmuseum am Strassenrand
12.09.08 372km
Die letzte Etappe bis zu unseren Wendepunkt dieser Reise werden wir heute erreichen. Auf der 78 fahren wir noch 150km bis nach Rovaniemi und dort weiter auf der E75 8km bis zum Polarkreis, dort haben die Finnen mehrere Verkaufsstände mit Artikeln aus Lappland auch der Weihnachtsmann wird voll vermarktet. Die Touristen kommen mit Bussen, Wohnmobilen und jeder lässt ein paar Euros. Auch wir kaufen etwas, und anschließend verlassen wir den Touristischen Ort und fahren auf der E 75 nach Kemi am Bottnischen Meerbusen dann weiter in Richtung Schweden. Man merkt gar nicht, dass man in ein anderes Land fährt, nur auf den Kennzeichen der Autos haben wir es bemerkt. Irgendwo auf der E4 sahen wir ein Schild Camping einige Privatleute haben auf ihrem Grundstück Hütten zur Übernachtung aufgestellt und für Wohnwagen und Wohnmobile stellen sie Strom zur Verfügung. Kein großer Luxus aber es reicht.
Am Polarkreis mit den Verkaufsbuden
13.09.08 455km
Weiter geht es Richtung Süden zuerst erreichen wir die Stadt Lulea dort werden wir erst einmal Einkaufen. Anschließend biegen wir auf die 94 nach Arvidsjaur einer schönen Strecke und wir wagen immer ein Blick an den Fahrbahnrand ob man nicht hier oben in Lappland ein paar Rentiere vor die Kamera bekommen kann. Aber diesmal will sich kein Rentier Fotografieren lassen, in den anderen Jahren hatten wir mehr Glück. Also tuckern wir weiter mit 90km/h an Seen und Wälder vorbei. In Arvidsjaur biegen wir dann auf die E45 nach Storuman ab, auch hier ist nicht viel Verkehr, und so kann man sich mit einem Auge die einmalige Natur widmen, die an uns vorbei zieht. Kurz vor Vilhelmina entdecken wir denn einen schönen Campingplatz direkt am Fluss für 140SK (Kurs 1€ =9,6SK Stand 20.08.08) dort werden wir auch die Nacht verbringen.
Der Campingplatz bei Vilhelmina an der 45
14.09.08 418km
Ich habe lange nicht mehr vom Wetter geschrieben, hier nur ein kurzer Hinweis seit dem wir in Helsinki ausgeschifft wurden, haben wir sehr schönes Wetter bis heute gehabt. Tagsüber um die 14`C Nachts bis auf 2`C absinkend. Das ist schon ok. Heute fuhren wir weiter auf der E45 von Vilhelmina nach Östersund dort haben wir uns ein wenig die Stadt angesehen. Die Stadt liegt schön an einem See mit einem Jachthafen. Unser Tagesabschnitt endete in dem Ort Sveg auf dem Stadtcampingplatz. Schöner Platz aber was er kostet kann ich erst Morgen sagen, da die Rezeption schon geschlossen hatte. Uns gab man eine Telefonnr. die ich anrufen sollte, aber das hat noch bis morgen Zeit den um 8:00Uhr ist die Rezeption geöffnet.

Endlose Weiten in Schweden

15.09.08386 km
Unser Ziel heute ist Örebro, zuerst fahren wir gleich hinter Sveg rechts ab nach Älvdalen rund 80km durch Busch und Wald. Irgendwo auf Strecke lagen Jäger auf der lauer um einen Elch zuschießen. In diesem Gebiet hatten wir im Jahr 2001 eine Begegnung mit 3 Elchkühen am Strassenrand.
Nach weiteren Kilometer halten wir um Moos zusammeln Heike wollte es haben um ihre Adventskränze zu dekorieren. Das Moos kostet beim Gärtner ein Haufen Geld und hier liegt es rum. Noch paar Bilder schießen vom Wasserfall und schon geht es weiter. Wenn hier in der Einsamkeit das Womo streikt gute Nacht. In Mora halten wir an und gehen durch die Fußgängerzone, um noch paar Mitbringsel für die Enkeltochter zukaufen. Dann geht es auf der 70 an dem Siljan See vorbei in Richtung Falun dann nach Borlänge und weiter auf einer gut ausgebauten Strasse nach Örebro. Es ist schon 18:00Uhr wird Zeit einen Campingplatz anzufahren 40km vor Örebro biegen wir links in den Wald wo auch ein Campingplatz ist und wir auch die Nacht verbringen werden.
Die Strecke von Älvdalen nach Mora
16-19.09.08 1000 km

Heute brechen wir wie gewohnt um 10:00 Uhr auf, wenn wir die letzten Tage ein bisschen getrödelt haben um nach Hause zu kommen, geben wir heute und die nächsten Tage bisschen Gas. In Örebro sind riesige Einkaufszentren da können wir nicht dran vorbei um das viele Angebot und die heimische Leckereien auszuprobieren. Danach fahren wir ein Stück Autobahn und dann auf die 50 nach Jönköping von dort aus auf die 30 nach Vaxjö. Auf der 23 südlich von Vaxjö tummelte sich dicht am Fahrbahnrand eine Elchkuh der erste Elch auf dieser Reise in einer Ecke wo man es nicht vermutete. Bei Älmhult biegen wir dann ab in Richtung Campingplatz direkt am See schön gelegen mit Kanuverleih. An dem darauf folgenden Tag fahren wir über die gut ausgebaute Landstrasse nach Malmö, unterwegs vertanken wir unsere letzte Kohle. Die Überfahrt nach Dänemark nehmen wir diesmal nicht die Fähre sondern fahren über die Öresundbrücke nach Dänemark mal ein ganz anderes Erlebnis. Bis zum Rodbyhaven ist es dann noch 150 km dort müssen wir denn die Fähre die ca.1Std dauert nach Puttgarden nehmen. Die Nacht verbringen wir jedes Mal wenn wir aus Skandinavien kommen in Heiligenhafen bevor wir die letzten 220km am nächsten Tag bis nach Hause fahren
Die Öresundbrücke bie Malmö
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