Norwegentour 2003
Unser letzter Urlaub für dieses Jahr ist mal wieder vorbei wie ihr in der Vorschau schon entnehmen konntet, ging diese Tour von unserem Heimatort hoch nach Hirthals, (Dänemark) von dort mit der Schnellfähre nach Kristiansand, auf den Preikestolen, Bergen, Brickdalsbreen, Lom, über Oslo, Kopenhagen und dann nach Hause. Insgesamt 3000km Noch eine kleine Info: Der Kurs war 1 € = 8 NOK
Jetzt im einzelnen:
05.09.03 Abends um 18.00 Uhr fuhren wir über Hamburg, Richtung Flensburg bis zur letzten Ausfahrt vor der Dänischen Grenze, von dort in den nächsten Ort direkt ins Industriegebiet um unser Nachtlager aufzuschlagen.
06.09.03 Es ist super Wetter und die Fahrt geht über Arhus, Aalborg nach Hirthals. Um 16:00 Uhr sind wir im Hafen von Hirthals angekommen, dort versuchte ich gleich ein Ticket für die 17:30 Uhr Schnellfähre zubekommen. Wir hatten Glück, es ist noch was frei die Fähre ist eine reine PKW Fähre und für 5 Busse, aber für 280 € sind wir dabei.
Die Überfahrt dauert nur 2 1/2 Std. In Kristiansand angekommen, ging es weiter auf der E 39 Richtung Mandal in den Ort Sogne wo wir auf dem Marktplatz übernachteten.
Die Schnellfähre in Hirthals - Kristiansand
Der Übernachtungsplatz in dem Ort Sogne
07.09.03 Es regnete die ganze Nacht und den Vormittag, Willkommen in Norwegen kann ich dazu nur sagen. Heute fuhren wir noch mal zurück nach Kristiansand, um in den Ort Mövik (Kristiansand) die Überreste aus dem Dritten Reich zu besichtigen . Dieser Ort war im 2. Weltkrieg von großer strategischer Bedeutung, um die Einfahrt im Skagerrak zu sichern platzierte die Wehrmacht hier ein riesiges 38 cm Geschütz das eine Reichweite von 55 km hatte. Die fehlenden 10 km wurden vermint. Der Besuch lohnt sich.
Anschließend ging es weiter über die E 39 nach Mandal der Ort hat ein schönes Zentrum durch weiße Holzhäuser. Der Tag geht allmählich zu Ende wir fahren den Ort Flekkefjord an um dort die Nacht zu verbringen.
Diese Geschützturm- größe wurde auch auf dem Schlachtschiff "Bismarck" verwendet
Der kleine Ort Mandal an der E 39
08.09.03 Am nächsten Morgen wollten wir auf der 44 nach Egesund fahren da aber auf dieser Strecke die Tunnelhöhen nur auf 3,00 m beschränkt ist, ging es weiter auf der E 39 bis Helleland und dann nach Egesund um danach auf die 44 nach Kleppe zu kommen. Wir wollten die Sandstrände in Südnorwegen uns ansehen. Ja das gibt es auch in Norwegen. Aber ihr wisst ja wie Sandstrände aussehen darum andere Bilder dieser Strecke.
Danach weiter nach Sandnes auf die 13 bis nach Lauvick, um die Fähre für 150 NOK zu dem Preikestolen zu bekommen. Die Nacht verbrachten wir auf dem Camp am Preikestolen. Ein guter ebener Platz für 170 NOK
Hier ein paar Bilder von der Strecke von Flekkefjord - Kleppe
Das Camp am Preikestolen
Warten auf die Fähre die uns rüber bringt nach Oanes
09.09.03 Es hatte die ganze Nacht wieder wie aus Kübeln geschüttet, und ich wollte heute Wandern gehen. Aber gegen Mittag hörte der Regen auf und es konnte losgehen. Der Fußmarsch auf den Preikestolen der ca. 1 1/2 Std dauern würde, konnte beginnen. Aber erst ging es mit meiner Vespa an den 5 km entfernte Ausgangspunkt:
Der Preikestolen ist zwar nicht der höchste doch aber der bekannteste Aussichtsberg Norwegens und einmalig schön.
Eine quadratische Kanzel. Die seitlichen Felswände ragen 600 m senkrecht wie mit einem Messer abgeschnitten aus dem Lyseflord auf. Es gibt keine Absperrung! Schummrig wird es einen schon. Zur Bildergalerie Preikestolen >>>>> ( Bitte laden lassen es lohnt sich)
10.09.03 Nach 2 Tagen Pause geht es heute nach Starvanger um Einzukaufen und wir brauchen Kohle. Bei der Einfahrt in die Stadt werden 10 NOK Maut fällig . Danach weiter auf der E 39 Richtung Haugesund. Vor Fähre in Mortavika muss man noch 2 Tunnel passieren dafür haben sie mich wieder um 90 NOK erleichtert. Kurz danach für die Fähre (Mortavika - Arsvägen) 140 NOK ist das nichts.
Auf dem Weg nach Haugesund
Das Rathaus von Haugesund
Immer wieder Fähre fahren anders kommt man nicht weiter oder mit einem großen Umweg
11.09.03 Ich ziehe am Morgen die Rollos von unseren Womo hoch, es scheint die Sonne in Norwegen also dann ab auf der E 39 nach Bergen. Auf der Strecke mußten wir einmal eine Straßenmaut von 240 NOK bezahlen die Oma an der Mautstelle hat unser Womo als LKW eingestuft schönen Dank. Für die Fährverbindung (Sandvigvag - Halhjem) mussten wir190 NOK zahlen. Hilfe ich brauche wieder Kohle. Also weiter nach Bergen.
Zu Bergen: Bergen ist die zweitgrößte Stadt in Norwegen und die schönste. Ein Bummel über den Fischmarkt oder durch die Gassen des mittelalterlichen Hafenstadtteils Bryggen, mit seinen verwinkelten Holzhäusern aus der Hansezeit.
Die Fähreinfahrt in Halhjem
Der mittelalterliche Hafenstadtteil Bryggen in Bergen
Nach der Besichtigung von Bergen, haben wir in der Nähe keinen Übernachtungsplatz finden können. Wir fuhren die E 39 bis nach Oppedal am Sognefjord. Abseits der Hauptstr. fanden wir direkt am Fjord einen guten Platz.
Auf dem Weg nach Oppedal und immer an den Fjorden entlang Der Übernachtungsplatz am Sognefjord
12.09.03 Am nächsten Morgen ging es zur letzten Fährüberfahrt in unserem Urlaub. Es ging von Oppedal nach Larvik für 100 NOK und weiter auf der E 39 über Förde - Skei bis nach Olden. Hier ein paar Bilder von der Strecke.
Von Olden bis zum Gletscher sind es ca. 24 km. Auf halben Weg haben wir das Camp Gryka angefahren für 145 NOK die Nacht. Ein guter Platz
Auf dem Weg vom Sognefjord nach Olden
13.09.03 Alles voller Nebel, Sichtweite 20m kein Gletscher zusehen. So ein Mist aber gegen Mittag konnten wir zum Ausgangspunkt des Brikdalsbreen doch noch fahren. Der Fußmarsch zur Gletscherzunge dauert etwa 1 Std man kann auch eine Pferdekutsche mieten. Mit 450 qkm ist er der größte Gletscher des Europäischen Festlandes. Von seiner fotogensten Seite zeigt er sich im Oldental, an das die mächtige Gletscherzunge heranreicht.
Nach der Besichtigung des Gletschers ging die Tour über Stryn auf der 15 Richtung Lom, in den Ort Bismo wo wir die Nacht verbringen werden.
Das Oldental ein Postkartenfoto oder ??
Die Gletscherzunge des Brikdalsbreen
Hier (links)sind wir wieder im Hochgebirge 20 km vom Geirangerfjord entfehrnt aber leider haben wir dazu keine Zeit mehr.
14.09.03 Heute geht es nach Lom, ein Touristischer Ort mit einer schönen Stabkirche, leider ist es heute Sonntag und die Geschäfte haben zu, also weiter nach Otta wo wir den Rest des Tages verbringen wollen. In Otta gibt es nichts besonderes außer Vorräte kaufen und tanken und danach wieder weiter.
Die Holzstabkirche in Lom
15.09.03 Nach einer unruhigen Nacht, Jugendliche haben aus langeweile nachts gegen das Wohnmobil getreten aber es ist nichts passiert, geht es am Morgen weiter nach Lillehammer. Auf halben Wege las ich ein Schild, mit der Aufschrift "Peer Gyntveien" das habe ich doch schon mal im Reiseführer gelesen. Also auf die Bremse wir wollen die Strecke fahren sie läuft parallel zur E 6 wir sollten es nicht bereuen. Die Straße schlängelt sich bis auf 1050 m hoch und ist ca. 50 km lang und kostet 60 NOK Maut (Privatstraße). Eine eindrucksvolle Straße, mit einsamen Mooren und malerischen Bergen. Ein muss diese Strecke zufahren.
In Lillehammer suchten wir ein Camp es gibt 2 die das ganze Jahr geöffnet haben, um am Nachmittag mit der Vespa in die Stadt zufahren.
Leider geht unser Urlaub mit der Besichtigung von Lillehammer auch langsam zu Ende. Wir werden am nächsten Tag die Heimreise über Oslo, Göteborg, und Kopenhagen antreten.1000 km stehen noch vor uns.


Fazit: Es war eine schöne Rundreise durch ein schönes Land manchmal genervt von den vielen Mautstellen aber diese Route kann ich jedem empfehlen
Danke für euren Besuch Heike & Burkhard
Wenn man noch nicht in Lappland gewesen ist hier ist ein kleiner Vorgeschmack in klein.
Eine tolle Gegend
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