Rumänienreise Teil 2

05.06.08.380km
Heute Morgen gibt es kein Kaffee zum Frühstück mein Mineralwasser ist leer und das Wasser aus der Leitung ist braun. Also fuhr ich in die nächste Stadt das war Alba Lulia und Frühstückte erstmal. Gut gelaunt ging es dann weiter nach Cluj-Napoca dort sollten eigentlich 2 Campingplätzen sein wo ich einen von beiden die Nacht verbringen wollte aber ich fand sie nicht und ins Hotel wollte ich auch nicht gehen, also beschloss ich darauf weiter zu fahren. An kahle Gebirgslandschaften, Weideland so weit wie das Auge reicht fuhr ich nach Cluj in den Vororten ging das Gehupe und Geschiebe weiter. Es gibt hier keine Umgehungsstrassen alles geht durch die Stadt. Um 16:00Uhr erreiche ich die Ungarische Grenze einmal auf den Perso geschaut, und die Fahrt konnte weiter gehen. Mein Nachtlager habe ich bei Debrecen gefunden ein super Platz für 6,50€.
Ein Dorf in Rumänien

06.06.08320km
Mein erstes Ziel ist heute die Stadt Debrecen dort will ich mir die City anschauen. Anschließend geht es auf der 33 nach Hortobagy. (Palatschinken und Puszta - sowohl die köstlichkeiten, mit Fleisch gefüllten Pfannkuchen als auch die unverwechselbare Steppenlandschaft sind untrennbar mit dem Namen der erst 1960 zur Ortschaft angewachsenen Siedlung verbunden. Puszta Romantik wie aus dem Bilderbuch) In diesem sind Ort ist ein Museum wie früher die Hirten in der weiten Steppe der Puszta gelebt hatten. Weiter geht es nach Tizafüret dort sind auf 127 km² große Stauseen. Ich überlegte mir, ob ich mir Budapest oder nördlich davon das Donauknie anschauen will. Da ich Großstädte nicht so mag, entschloss mich für die Donau. Also fuhr ich noch ein Stück Autobahn bis zur Abfahrt Gödöllö und von dort weiter nach Vac und immer an der Donau entlang. Ich fing an mir langsam ein Platz für die Nacht zu suchen den ich auch ca. 15km von dem Ort Vac fand.
Die Donau bei Budapest
07.06.08 340km
Ich fahre wieder zurück nach Vac und las mich dort über die Donau bringen so dass ich auch die andere Seite des Flusses abfahren kann. Einen kleinen Abstecher machte ich in dem Ort Esztegom Dort ragt ein kirchliches Bauwerk auf einem 160m hohen Berg empor. Dieses Bauwerk ist das größte Gotteshaus Ungarns. 50 Jahre haben sie an dem Bauwerk gearbeitet.
Mit Bussen werden die Menschen in Massen angekarrt. Nach der Besichtigung der Kirche, fuhr ich denn weiter auf der 1 nach Komarno, diese Stadt liegt direkt an der Grenze zu der Slowakei man sieht es auch das viele Slowaken schnell mal über die Grenze nach Ungarn kommen um einzukaufen.Ein paar Lebensmittel kann ich auch noch vertragen, da morgen Sonntag ist, und die Geschäfte in Österreich geschlossen haben. Danach fahre ich die letzten 60 km bis zur Grenze auf der Autobahn, es werden kurzseitige Kontrollen durchgeführt wegen der kommenden Europameisterschaft in Österreich eingerichtet, auch auf den Parkplätzen ist die Staatsmacht präsent. In Wien angekommen, nehme ich den nördlichen Ring der Stadt und fahre bei Tulln von der Bahn ab, um auf dem Campingplatz die Nacht zu verbringen. Für 12€ ist dieser Platz sehr sauber mit einem angrenzenden See zum baden
Die Kirche von Estergom
08.06.08 350km
In der Nacht haben mich doch 2 Igel geärgert die waren an meine Essenssachen bei, der Jogurt hat den beiden besonders gut geschmeckt.
Heute werde ich die Donau von Tulln bis nach Linz entlang fahren. Die Strecke führt mich durch die Wachau das ist ein Weinanbaugebiet ist. In Linz angekommen fing es leicht an zu Regnen, ich fahre auf dem Parkplatz von Mc Donalds um ein kleines bisschen zu essen. Wie immer schließe ich das Motorrad mit dem Bremsscheibenschloss ab, das sollte diesmal mein Fehler sein. Nach dem Essen ging ich zum Motorrad zog noch mein Regenkombi an und will dann losfahren in dem Augenblick blockiert das Vorderrad und ich stürze mit der schweren Maschine zu Boden. Nun lag ich da wie bekomme ich 270kg wieder auf die Räder gleich kamen 4 Türken zu mir und halfen mir das Motorrad wieder auf die Räder zu stellen (hier noch mal vielen Dank für die Hilfe). Schadensanalyse Handprodektor eingerissen, Koffer zerkratzt muss lackiert werden, sonst nichts ich habe außer einen Schreck nichts ab bekommen. Meine Reise geht weiter über Rossbach nach Passau dort regnet es wie aus Eimern soll ich mir ein Hotel suchen, nein ich fahre noch weiter bis nach Vilshofen dort erkundige ich mich nach einem Campingplatz, der Tankwart schickte mich zu dem Ort Eging am See wo ich die Nacht auf dortigen Campingplatz verbringen werde.
Der Campingplatz in Tulln
09+10.06.08
Meine Reise geht allmählich zu Ende, heute fahre ich ein Stück durch den Bayrischen Wald über Regen, Cham bis nach Forcheim in der nähe liegen die Dörfer Igelsdorf und Poxdorf, dort werde ich meine Verwandtschaft die ich 40 Jahren nicht gesehen besuchen. Am nächsten Tag werde ich meine Heimreise antreten ich fahre über Coburg, Suhl, Eisenach, Göttingen, Hannover bis nach Bad Fallingbostel. Nach 12 Tagen und 4000 km bin ich am Abend gesund und ein bisschen müde zu Hause angekommen.
Ein Blick auf den Bayrischenwald

Fazit meiner Reise: Ich werde Rumänien wieder besuchen, es ist kein einfaches Land schlechte Strassen wilde Autofahrer. Es wird noch lange dauern bis das Land westlichen Standart erreicht hat aber sie sind auf dem besten Weg dorthin dank der EU. Für die Einreise genügt der Ausweis. Ich habe mich nie bedroht gefühlt mir wurde nichts gestohlen und die Menschen die ich kennen gelernt habe waren immer freundlich. Das Tankstellennetz ist dicht bemessen und in jedem kleinen Dorf gibt es einen Lebensmittel Markt was will man mehr. Die Campingplätze waren in einem guten Zustand. In meiner nächsten Rumänienreise werde ich das Schwarze Meer und die Karpaten bereisen.
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