Sardinienreise 2002
Diesmal ging unsere Reise 3 Wochen nach Sardinien 1995 waren wir schon einmal auf der Insel. Damals befuhren wir die Nordküste diesmal führte die Tour in den Süden.
Anfang September ging es endlich los unser erster Abschnitt führte uns von unserem Heimatort Fallingbostel bis kurz vor Lindau am Bodensee wo wir uns in einem kleinen Dorf ein Übernachtungsplatz suchten. Am nächsten Tag standen wir mit Regen auf, der uns durch die Schweiz bis nach Mailand begleiten sollte. Bei Livorno mussten wir von der Autobahn runter weil ein Gewitterregen uns das weiterfahren nicht ermöglichte. In Livorno angekommen buchten wir gleich die Überfahrt nach Sardinien. Die Fähre lief am nächsten Morgen um 8:15 Uhr aus. Übernachtet haben wir am Fährhafenbüro.
Übernachtungsplatz in Livorno Fährhafen
Die Überfahrt dauerte 9Std. Auf Sardinien angekommen führte der Weg über Olbia weiter auf der SS.125 nach S. Teodoro auf dem "La Cinta" wo wir 2Tage uns ausruhen wollen bevor es weiter geht Richtung Süden. Dieser Platz hat einen schönen Sandstrand gut für kleine Kinder.
Der Cämpingplatz "La Cinta"
Der Strand in S. Teodoro Platz "La Cinta"
Weiter geht die Fahrt Richtung Orosei. Auf halben Wege machten wir Stopp in "Posada" Das Dorf ist um eine steile Hügelspitze herumgebaut worden. Muss man sich mal anschauen. Ich habe mir das Dorf mit meiner Enkeltochter Nell Kristin die das erste Mal mit uns auf Tour war angeschaut, Heike machte das Mittagessen fertig.
Ein Blick auf die Stadt Posada auf dem Berg
Anschließend fuhren wir über Orosei nach Dorgali. Aus unserem Campingbuch entnahmen wir einen Platz am Meer in "Cala Ganone" Dieser Platz liegt 3Km außerhalb von Dorgali auf der SS.125 Richtung Süden. Dann links ab durch einen Tunnel und dann 7 km Serpentinen(schöne Aussicht auf das Meer). Leider hatte der Platz keinen geraden Platz für ein 7m Mobil also weiter über das Gebirge nach Abatax ca.60km.
Unsere neue Begleitung Enkeltochter "Nell"
Blick auf "Gala Ganone" und auf das Meer
Serbentinen Richtung "Gala Ganone"
Der Tag war fast zu Ende und wir genervt fanden doch noch einen Platz "Calapineta". Auf dem Platz war tote Hose ca. 6 Camper auf einen riesigen Platz. Die Saison ist hier mit Abgang der Italiener gelaufen weil die meisten Womofahrer sich im Norden aufhalten. Der Strand liegt etwa 200m vom Platz entfernt.
Morgen wird wieder ein schöner Tag da werde ich erst mal Schnorcheln gehen und von dem gestrigen Tag mich ausruhen.

Der Campingplatz "Calapineta"
Heute ist wieder Arbeitstag auf Sardinien wir bekommen wieder Diesel also geht es zum 2mal über Orosei nach Dorgali wo wir den Kühlschrank und das Portemonnaie voll machten. Das Gebirge wartet auf uns immer weiter auf der SS.125 Ziel ist Abatax. Es ist eine gut ausgebaute Strasse mit vielen Parkbuchten und einer tollen Aussicht. Für Wohnmobile auch größerer Art kein Problem weil die Steigungen gering sind.
Der Weg über das Gebirge und immer eine schönen Ausicht weiter auf der SS125 bleiben

Die nächsten 2 Tage fahren wir auf den Campingplatz "Orri" mit gutem Sandstrand. Alles leer gerade mal 5 Camper das ist Camping pur.

Von diesen leeren Cämpingplätze und Stränden werden wir noch mehr sehen.
Weiter geht es auf der SS125 in das 70km südlich entfernte Muravera. Auf der Strecke gehen immer wieder Abzweigungen die ans Meer führen. Mit großen Parkplätzen und feinsandigen Stränden. Nachts ist das Campen auf diesen Plätzen verboten ob die Polizei kontrolliert weiß ich nicht.
Auf diesen Plätzen kann man schön Pause machen oder ins Meer springe bei einer Wassertemp. 26 Grad
Laut Behörden ist das Übernachten verboten

5 km südlich von Muravera fahren wir auf den Campingplatz "4Mori" ein guter und gerader Platz auch hier ist nichts mehr los. Aber erst mal Kaffee trinken. Wie schmeckt der denn? Habe ich beim letzten befüllen des Frischwassertank Salzwasser genommen? Sonst probiere das Wasser immer bevor ich den Tank befülle. Alles raus aus dem Tank ausspülen und dann mit Süßwasser voll machen. Tja auch das gehört zum Camperleben.
In den nächsten Tagen ist unser Ziel "Capo Carbonara" die Südspitze der Ostküste. Das Wohnmobil lassen wir auf dem Camp "Cala Sinzias"stehen. Ein ordentlicher Platz mit guten Sanitäreinrichtungen und wieder guten Sandstrand.

Jetzt ist wieder Pause die Strände laden zum Buddeln ein
So grosse Kakteen gibt es überall in Südsardinien
Jetzt kommt unser Beiboot zum Einsatz eine Vespa ET4 damit wollen wir die Küstenstrasse zurück nach Capo Carbonara fahren und hier ein paar Bilder von der schönen Umgebung und den Menschenleeren Buchten machen.
Nah das ist doch eine Wasserqualität dazu noch die schönen Buchten
Die Heimreise rückt immer näher und müssen Abschied nehmen vom Süden der Insel und fahren die Küstenstrasse von "Villasimius" nach "Cagliari eine schöne Strecke mit vielen Aussichtsmöglichkeiten. Ab "Cagliari" geht es auf die Schnellstr.554 und dann auf die SS131 nach Sassari. Zwischenstopp machen wir auf der Halbinsel "Sinis" an der Westküste der Insel. Auf der Insel ist viel Landwirtschaft an sonsten nicht viel los. Wir besuchen noch das Dorf "S. Salvatore" dort wurden in den 60-70siger Jahre Western gedreht.
Erst mal Mittag machen auf der Halbinsel "Sinis" am Dorf " S. Salvatore"
Für die Nacht suchen wir ein Platz auf dem Camp "Europa" 10km nördlich von der Insel Sinis ein riesiger Platz und alles leer. Was für eine Stille auf dem Platz die Saison ist Mitte September auch hier vorbei. Wir haben noch 5 Tage dann läuft unsere Fähre wieder Richtung Festland aus. Also fahren wir quer über die Insel nach Olbia um in den großen Supermarkt den wir zum Anfang unserem Urlaub aufsuchten einzukaufen. Und danach sich für die letzten Tage noch einen schönen Platz zusuchen.
So ein Motiv kann man nur machen wenn man früh aufsteht
Der Campingplatz "Isuledda" ein gut geführter Platz
Für die letzten Tage fuhren wir den Platz "Isuledda" 20km nördlich von Olbia.
2 Tage vorher bin ich noch zum Fähranleger mit dem Roller gefahren um die Fähre zu buchen es ist schwer von dieser schönen Insel Abschied zunehmen.
Blick von unserm Stellplatz auf das Meer
Warten auf die Fähre bei unerträgliche Hitze
Einschiffung auf die Sardinen Ferris auf dieser Fähre müssen Wohnmobile rückwärts auf die Fähre eingewiesen werden

Fazit der Reise
Der September ist der ideale Monat um ans Mittelmeer zufahren. Sardinien ist zu dieser Zeit fast Touristen leer. Leere Strände Campingplätze das Wetter ist super Tagsüber warm ca. 28`C Nachts ist es um die 10`C die Wassertemperaturen um die 25`C.Die Campingplatzgebühren waren für die Nachsaison ich glaube für 2 Personen um die 22€-25€ zu teuer. In der Hauptsaison nehmen die meisten Plätze um die 40€-50€ das ist viel Geld.Trotz dem las ich mich nicht von den Preisen abhalten diese Insel noch mal zu besuchen. Danke für euren Besuch


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