Schwarzes Meer Teil 2
08.09.10 350km
Heute geht es nach Bulgarien aber erstmal muß ich aus Thessaloniki rauskommen bei diesem dichten Verkehr und fast alles auf kyrillisch geschrieben. Am Ende stand doch noch der Ort Kavala auf den Schildern an diesem Ort musste ich mich halten. Erst ging es auf dem Ring um Thessaloniki dann auf die 2 nach Kavala. Die erste Ausfahrt fuhr ich auch gleich wieder runter, um auf die 12 zu kommen nach Seres. Die 12 ist fast eine durchgehende Autobahn also man kommt schnell vorwärts. Vor Seres dann nach Bulgarien. Ich war ein bisschen nervös ich wusste nicht was mich am Grenzübergang erwartet. Pass und grüne Karte auf den Tankrucksack und mal schauen. Ein Grenzer hielt mich an Pass zeigen und weiter jetzt kommt der Bulgarische Übergang wo waren die Grenzer keiner da an einem Häuschen kurz dahinter musste man die Vignette kaufen als ich dran war winkte er mich durch da stimmt was nicht so wollte ich die nächsten Tage nicht durchs Land fahren. Und noch schnell hinzugefügt die 2beinigen Geldautomaten standen auch da Finger weg fahrt erst mal weiter in den nächsten Ort Sandanski der ist ca. 20km entfernt dort könnt hier an der Tanke ÖMV eine Vignette kaufen und die haben einen Gelautomat (1€=1,95BLG) dort wird man nicht beschissen. Ich habe mir eine 7Tages Vignette für 5€ gekauft.
Ich drehe erst mal um und fahre nach Melnik
(Beschreibung) dort soll eine Historische Altstadt sein ich fahre durch das Dorf und schon bin ich wieder draußen habe ich etwas übersehen? Ich folge anderen Fahrzeugen bis zu einem Parkplatz was ist hier los Busse, PKWs ich verstehe es immer noch nicht ich folge einer Hinweistafel noch 1km da steht eine alte Kirche mit einem Brunnen und Mütterchen sitzen überall herum. Bestimmt Walfahrtskirche führ die Einheimischen aber nichts für mich. Ich mach mich vom Acker wieder zurück nach Melnik. Jetzt finde ich den Ortskern nichts was mich umhaut. Ich fahre weiter nach Razlog und weiter in Richtung Pazardzik die Straße ist gespickt mit Fußball großen Schlaglöchern da ist es nachts zu gefährlich die Straße zu benutzen. Irgendwo dazwischen liegt ein Hotel bewacht von einem Rottweiler nah danke schön muss ich jetzt weiterfahren, der Chef kommt dazu hier werde ich die Nacht verbringen
Nach dem Grenzübertritt eine Vignette in Bulgarien kaufen
09.09.10 420km
Super geschlafen und gefrühstückt (war ziemlich deftig) und das alles für 11€ das war geschenkt. Um 8:30Uhr war das Moppet gepackt und dann wollte ich eigentlich los aber da war noch der Rottweiler der ließ mich nicht vom Hof Chef geholt aber der hatte es auch nicht im Griff beim 3. Versuch klappte es dann ich war befreit. Ich fuhr über die Bauerndörfer nach Jakoruda und dann weiter Pazardzik eine schöne Strecke wenn nicht immer die großen Schlaglöcher wären. Das kann mir den Kopf kosten. Aber selbst die Umgebung zeichnet sich ab wie im Harz. Die Hinweisschilder in den ländlichen Gebieten sind fast immer in kyrillischer Schrift dargestellt manchmal wusste ich nicht mehr wo ich war bis ich wieder um Rat fragen musste.
Weiter ging es nach Plovdiv ich setzte mich erstmal ab auf die Autobahn. In Sara Zagora (jetzt sind die Schilder wieder 2 sprachig) verlasse ich wieder die Autobahn (die haben wir auch Zuhause) und fahre die 66 nach Sliven. Dort kurz noch Eingekauft, und dann weiter zum Schwarzen Meer. Außerhalb von Sliven Totalsperrung aber mit dem Moppet links dran vorbei. Ein Frontalzusammenstoß mit Verletzten bloß weg hier. Noch 60km bis Burgas. Mein Nachtlager beziehe ich in Sozopol direkt Ortseingang ist ein Campingplatz und weil ich schon 440km auf dem Buckel hatte, suchte ich mir leider diesen aus. (es gibt noch 2 andere an einem Hotel) Das war ein Fehler total schiefer Platz dann noch 12€ und die Sanitäranlagen ein Dreckstall dieser Platz ist nicht zu empfehlen. Morgen bin ich hier wieder weg.
Wohin jetzt auf dem Lande sind die Hinweisschilder auf kyrillisch geschrieben
10.9.10 240km
Ich habe mich heute Morgen beeilt das ich den Platz verlassen kann um 8:30Uhr war ich schon abmarschbereit Nr. abgeben und nichts wie weg. Es fängt leicht an zu regnen aber ich schaue mir Sozopol trotzdem an. Alles ist abgesperrt und so musste ich auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken. Ein paar alte oder restaurierte Häuser aus Holz und wie immer alles nur Buden mit Ramsch aber es sollte noch schlimmer kommen. Ich fahre zurück nach Burgas und finde wieder mal nicht die Abzweigung nach Varna entweder alles auf Kyrillisch oder der Pfeil war nicht richtig gesetzt. Nach 10km Umweg endlich die richtige Abfahrt nach Varna. In Burgas noch was zu Mittag kaufen und dann weiter nach Nessebär. Dort ist Trubel ohne Ende da lässt das Touristenherz höher schlagen. Eine Bude jagt die andere und Menschen aller Kategorien. Die Verkäufer sind aufdringlich und der andere wird beim Geldwechseln übers Ohr gehauen. Das ist zu viel mich ich fahre mit einer kleinen Tischdecke von einem alten Mann gekauft wieder weiter nach Varna. Auch hier wieder das gleiche Theater schnell ein Taxifahrer gefragt und ich bin wieder auf dem richtigen Weg. Bei Albena nehme ich mir ein Nachtplatz für 5€. Die Duschräume sind auch nicht so toll aber sauberer und ich muss mich nicht ekeln. Das die hier einen schlechteren Standard in Sanitäranlagen haben als der Westen das ist mir klar aber ekeln muss man sich trotzdem nicht.
Nesebär nur Touristen und Verkaufsbuden
11.09.10 400km
Heute will ich nach Rumänien schnell sind meine Sachen gepackt und um 8:30Uhr bin ich wieder auf der Bahn. Fahre auf der E87 nach Norden Albena (Goldstrand) fahre ich nicht habe kein Bock auf Touristen und Verkaufsbuden. Die Straße wird immer schlechter und auch die Ortschaften immer Baufälliger kurz vor der Grenze versuche ich noch meine restlichen Lew auszugeben so gehe ich noch Einkaufen und der Tank wird auch noch voll gemacht. Selbst der Übergang zu Rumänien war Problem los. Die Straßen werden auf Rumänischer Seite besser. Im nächsten Ort habe ich mir Geld besorgt und weiter geht es nach Constanta. Ich biege in Constanta nach Bukarest ab eine super Autobahn erwartet mich bis nach Bukarest. Im Norden von Bukarest soll ein Campingplatz sein ich biege auf den Stadtring ein und folge der Straße aber von dem Platz nichts zu sehen. Ich nehme die Abfah
rt nach Piteam Orts Ausgang nehme ich mir ein Hotel für 40€.
Constanta
12.09.10 370km
Heute ist Sonntag ich komme eine Stunde früher los als sonst in Bukarest ist zurzeit nicht viel los ich wollte mir den Palast von Couschesko anschauen habe ich wohl den falschen fotografiert ich irrte 1Std durch die Stadt dann hatte ich die Nase voll. Ich nahm die Ausfahrt nach Petesti und ab ging es auf die Autobahn hinter Pitesti ging es nach Curtea de Arges dort erst mal zu Mittag essen und dann ins Gebirge. Die Route Trasfägäräsan
(Beschreibung) führt über 150km erst ganz gemächlich Bergauf wie in den Mittelgebirge dann an einem Stausee vorbei. Nach etwa 50km ging es dann ins Hochgebirge auf etwa 2200m. Auf der Südseite Sonnenschein und als ich oben am Scheitelpunkt angekommen war führte die Straße durch einen unbeleuchteten Tunnel. Auf der anderen Seite des Tunnel stand man im Nebel bei 8`C. Vorsichtig ging es dann wieder in Richtung Sonne. Ich kam an der Straße zwischen Sibiu und Brasov auf der 1 raus. Ich fuhr dann nach Sibiu wo ich mir dann ein Hotel nehmen will aber da entdeckte ich ein Campingplatzschild das folgte ich die 8km. Als ich dann in einem Schotterweg abbog war ich so in Gedanken dass ich nicht merkte wie 3 Hunde von der Weide auf mich zu stürmten ich erschrak so das ich die Vorderradbremse zog so das ich das Moppet nicht mehr halten konnte. Da lag sie nun 300kg das schaffe ich nie. Da kamen mir zwei Mann auf einem Quaid entgegen die halfen mir das Moppet wieder auf zu richten. Bestandsaufnahme nichts kaputt. Für Morgenfrüh bin ich gerüstet die Viecher werden mich nicht vom Moppet schmeißen.
Die Route Trasfägäräsan
13.09.10 470km
Mir ging die ganze Nacht nicht aus dem Kopf was gestern mit den Hunden passiert ist. Dem entsprechend war ich auch wach und nach dem Frühstück ging es auch bald los. Im hinter Kopf immer die Attacke von gestern. Auf dem Platz war es auch ruhig bloß vom Feldweg auf die Straße warteten wieder 2 Hunde auf mich oder aufs Motorrad? Mit äußerste Aggression bellten die mich wieder an. Wer hatte mehr Angst die oder ich. Langsam steuerte ich das Moppet auf den Asphalt aber immer ein Blick zu meine Kumpels. Geschaut das keine Autos kamen und dann gab ich Gas. Gerettet so darf kein Tag beginnen. Anschließend benutzte ich die Schnellstraße 1 nach Sebes und weiter nach Cluj Napoca. Es ist Mittagszeit und im Industriegebiet war ein riesiges Einkaufszentrum das freut den Frauen. Mit schöner Hühnerleber und Karotten konnte ich mein Magen beruhigen. Statt nach Sutu Mare wie geplant nahm ich weiter die 1nach Oradea dort war es schlecht ausgeschildert nach Ungarn also war klar das ich mich irgendwo in einem Dorf wieder fand wo ich gar nicht hin wollte. Beim 2.Versuch klappte es dann. Der Grenzübertritt war kein Problem noch schnell für 4€ eine Vignette gekauft und weiter nach Debrecen. Es war schon 18:00Uhr bis ich in der Nähe ein Thermal Campingplatz mit super Sanitäreinrichtung sauber Areal da macht Camping wieder Spaß.
Auf den Weg nach Ungarn
14.09.10 250km
Ich habe mir heute Morgen viel Zeit gelassen da meine heutige Etappe auch nicht so groß ist. Um 10:00Uhr geht es dann auch schon weiter. Ich fahre auf die Autobahn bis nach Miskolc dort sind wieder riesige Einkaufszentren ich muss ja meine restlichen Forint unter die Leute bringen. Was zu Mittag und zum Abendbrot kaufen und der Rest kommt in den Tank. Noch 40km bis zur Grenze die Landschaft in Ungarn ist flach aber am Horizont kommen schon die ersten Ausläufer eines Mittelgebirges. Die Grenzstation ist zwischen den beiden Staaten nicht mehr besetz. Wusste ich auch nicht darum verfällt auch das ganze Gebäude es macht ja keiner mehr was. Nun befahre ich das 7. Land meiner Tour die Straßen sind nicht mehr in so einem guten Zustand wie in Ungarn aber Schlaglöcher gibt es nicht. Ab Roznava zieht sich die Straße immer weiter nach oben kleine Harzgefühle machen sich breit. Werden aber getrübt von grauen Wolken die auch nicht lange auf sich warten lasse. Ich ziehe mein Kombi an und fahre weiter. Ab der nächsten Kurve setzte auch schon der Regen ein. Von der schönen Aussicht am Scheitelpunkt war dann auch nicht mehr viel zu sehen durch die tiefhängenden Wolken. In der Ferne sieht man schon mein heutiges Ziel die Stadt Poprad am Fuße der Hohen Tatra. Da ich auf der Fahrt nach Poprad
(Beschreibung) kein Campingplatz aus machen konnte, nahm ich mir ein Hotelzimmer für 45€ mit Frühstück.
Der Ort Poprad am Fuße der Hohen Tatra
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