Schwedenrundreise 2001
So wir sind wieder zurück. Unsere Tour ging dieses Jahr nach Schweden hoch bis zum Polarkreis (Jokkmokk) Inlandsroute und via Küstenstraße E 4 wieder Retour nach Deutschland 4300 km kamen diesmal zusammen es war eine schöne Tour.
Und jetzt im Einzelnen:

Ende August nach langen hin und her haben wir uns entschlossen die Tour geht nach Schweden. Also ging es von Fallingbostel nach Puttgarden und dann mit der Fähre nach Rödby und weiter nach Helsinggör um erneut die Fähre nach Helsingborg zu nehmen.
Warten auf die Fähre in Puttgarden Fährüberfahrt nach Schweden
Abschied von Dänemark
Nach einer Nacht in Helsingborg ging die Fahrt auf der E 4 hoch nach Jönköping am Vätternsee und weiter bis nach Gränna. Dort haben wir das kleine Städtchen mit den bunten Holzhäusern angeschaut und sind gleich eine Nacht am Schloss geblieben.
Das Schloß in Gränna
Ein schönes Hotel an der Haubtroute
Am nächsten Morgen setzten wir unsere Fahrt in das 160km entfernte Örebro fort. Örebro ist die 5 größte Stadt in Schweden das Wahrzeichen ist das bullige Schloss in der City.
Das Schloß in Örebro
Weiter geht es nach Nora. Eine Perle von Städtchen nördlich des Vätternsee. Malerisch eingebettet in ein leicht hüglige Landschaft mit tiefen Wäldern und stillen Seen.
Die Stadtmitte in Nora
Ja, das ist eine Telefonzelle auf dem Marktplatz in Nora
Unser Schlafplatz in Nora
Am nächsten Morgen fuhren wir in die Provinz Dalarna in die Hauptstadt Falun. Erstmal zu der Provinz Darlarna: Darlarna ist die abwechslungsreichste Gegend Schwedens. Ungezählte Elche menschenleere Seen.
Zu Falun: Wir wollte die Kupfergrube (Gruvan) am Ortsrand besichtigen aber leider war sie schon geschlossen. Dafür haben wir ein altes Holzhausviertel angesehen.

Der übergroße Ziegenbock ist der Eingang zur Kupfergrube von Falun
Das alte Holzhausviertel in Falun
Nach der Besichtigung von Falun ging es in die 100km entfernte Stadt Mora. Auf dem weg dorthin ein paar schöne Bilder von der Umgebung gemacht.
Auf dem Weg nach Mora in die Provinz Darlarna
In Mora angekommen sahen wir im Garten eines Hauses ein schönes geschnitztes Darlanapferd Synbolzeichen dieser Region.
Zu Mora: Ein Zentrales Touristenörtchen im Schnittpunkt zweier Seen. Nette Einkaufzone, Strandpromenade, Holzpferdchenherstellung.

Das Dalarnaholzpferd an der Haubtstr.
Die kleine Einkaufsstr. von Mora
An den alten Bauernhäusern haben wir erstmal unser Nachtquartier aufgeschlagen.
Am nächsten Morgen stand die Überlegung weiter auf der 45 nach Sveg zufahren oder einen Abstecher über Älvdalen. Wir bevorzugten die Nebenstr. Auf dieser Route war nur Wald und Wildnis. In dieser Region haben wir Kontakt mit 3 Elchkühen gehabt. Ein für uns unbeschreibliches Erlebnis.

"Gamelgard" Ein Freilichtmuseum alter Bauernhäuser in Mora
Wilde Flüsse gibt es überall in Lappland
So jetzt mutig euch etwas zu auf diesen beiden Bildern (mittig ) haben ich die Elchkühe aufgenommen hatte leider kein Teleobjektiv
Nach dieser Erlebnis haben wir uns ein stilles Plätzchen für die Nacht gesucht. Kurz vor dem Ort Östersund fanden wir einen Naturcampingplatz. Ganz für uns alleine und schön am See gelegen.
Der Naturcampingplatz
Danach auch mal eine Pause
Weiter geht es nach Östersund dieser Ort hat nichts besonderes und weiter geht auf der 45 Richtung Polarkreis. Dazwischen immer wieder schöne Landschaft.
Ein schöner Stellplatz an einem reisenden Fluß
Kurz vor dem Polarkreis hatten wir noch eine Begegnung mit einer Herde Rentiere.
Irgend wann tauchen sie im hohen Norden auf eine Herde "Rentiere"
Endlich haben wir es geschafft nach 1Woche Fahrt und 2200 km haben wir den Polarkreis überquert. Nun ist es nur noch 10km bis nach Jokkmokk.
Entlose Weiten und weit und breit kein Mensch
So das ist der Polarkreis ein Schild mit dem Hinweis wie das alles zusammen hängt mit der Erdachse, die sich über die Jahrzehnte verschiebt.
Nun geht es noch nach Jokkmokk wo wir die Nacht verbringen wollen. Am nächsten Tag machen wir eine kleine Stadtbesichtigung. Zu Jokkmokk:
Für nordische Verhältnisse ist Jokkmokk eine schöne Stadt. In der Stadt doppelreihige Birkenreien an der Haubtstr. Verkaufstände und Lappenkitsch.
Sehenswertes: Samenmuseum.

Jokkmokk einmal die Haubtstr.
und auf dem anderen Bild die Kirche die mir von der Architektur sehr gefallen hat.

Nach dem Einkauf in Jokkmokk ging es weiter nach Lulea an die Küste. Zu Lulea: Lulea liegt auf einer Halbinsel. Im Ort nichts besonders. Sehenswertes: Außerhalb liegt "Gammelstad". Rund um die Kirche dicht an dicht gepflegte kleine rote Holzhäuser.
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Rechts im Bild liegt die Kirche in der mitte drumherum die kleinen roten Schwedenhäuser (siehe anderes Bild)
Die Tour ging weiter auf der schnellen E4 Richtung Stockholm. Auf dieser Route von Lulea bis Stockholm gab es nicht viel zusehen. Deshalb haben auch keine Bilder.
Wir wollten noch Stockholm ansehen aber wir haben uns dort so verfahren das wir am nächsten Tag Richtung Dänemark fuhren.

An diesen Rastplätzen kann man sein Chemieklo oder auch sein Brauchwasser Entsorgen. Frischwasser füllen leider nicht.
Ein Wort in eigener Sache:
Wir waren 2 1/2 unterwegs und haben nur 3 mal auf Campingplätze übernachtet um Wasser aufzufüllen und das andere zu Entsorgen. In Skandinavien kann man überall stehen der private Grund muß auch hier respektiert werden. Wir haben uns in Schweden die ganzen Zeit sicher gefühlt. Wenn wir einen Platz gefunden haben zum Übernachten, haben wir ihn am nächsten Morgen wieder so verlassen als wir ihn vorgefunden haben. Ich will damit sagen wenn einige Wohnmobilfahrer ihren Dreck ins Gelände kippen dann ist bald Schluss mit Lustig und dann werden wir bald auch hier in Nordeuropa auf Campingplätze verwiesen. Darum denkt an die Natur und an andere Wohnmobilfahrer die auch die Freiheit in diesen schönen Ländern genießen möchten. Denkt mal darüber nach.


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